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LWL-Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum für
Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin
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Bilderausstellung und Vernissage

Kunst im Verborgenen: Die Welt des Kolja Raic Kohnen. So lautet der Titel der nächsten Ausstellung im LWL-Universitätsklinikum Bochum, zu der wir herzlich zur Vernissage am 27. September, um 16 Uhr einladen möchten. Experten wie Dr. Thomas Röske von der Sammlung Prinzhorn in Heidelberg sind von seiner Kunst überzeugt. Ausstellungen lösen Bewunderung aus und finden Anhänger: Kolja Raic Kohnen lebt zwar nicht mehr, aber er hat „einfach gute Kunst" (Röske) hinterlassen. Und die ist sehenswert, nicht weil Kohnen psychisch krank war und seinem Leben ein Ende gesetzt hat, sondern weil Kunst seine Ausdrucksform und sein Ventil in der Krankheit war. Das LWL-Universitätsklinikum Bochum empfiehlt einen Besuch in der Zeit vom 27. September bis 4. November im Klinik-Foyer. Der Eintritt ist frei.


Vernissage

am LWL-Universitätsklinikum Bochum am Donnerstag, 27. September 2018 um 16:00 Uhr im Foyer

Begrüßung und Moderation, Dirk Sussmann, Freund der Familie Kohnen

Vortrag „Genie und Wahnsinn“, Dr. Knut Hoffmann, stellv. Ärztlicher Direktor, Prof. Georg Juckel, Ärztlicher Direktor des LWL-Universitätsklinikums

Vortrag "Kunst im Verborgenen: Die Welt des Kolja Raic Kohnen“, Tanja Fox, Leitende Ergotherapeutin, Kunsthistorikerin M.A.


Warum diese Bilderausstellung im LWL-Universitätsklinikum Bochum?

Wir als verwaiste Eltern wollen anderen Menschen (Betroffenen, Angehörigen, Interessierten) helfen und zeigen, dass man trotz einer psychischen Erkrankung solche fantastischen und handwerklich gut gemachten Bilder erstellen kann.
Wir als Angehörige wollen Menschen die Augen öffnen und sagen: „Kunst kann bei Depression und anderen Krankheiten helfen. Wir wollen dem Stigma entgegentreten, das dieser Krankheit in der Öffentlichkeit noch immer anhaftet.“

Kolja nutzte die Kunst als Ventil für seine Krankheit. Neben der Malerei galt seine große Leidenschaft der Literatur und der Musik. Er hörte sowohl klassische als auch moderne Pop-, Rock- und Jazzmusik. Seine Lieblingsautoren waren u.a. Thomas Mann, Hermann Hesse und Helge Schneider. Sein eigener Nachlass enthält aber auch eine Vielzahl an eigenen
Geschichten und Gedichten.

Kolja erkrankte sehr wahrscheinlich schon in der Pubertät an einer Bipolaren Störung und begab sich 2008 in psychiatrische Behandlung. Von da an kämpfte er mit verschiedensten Therapien, Klinikaufenthalten und Medikamenten gegen die Erkrankung an. Leider war er nicht stark genug und gab am 16.11.2012 den Kampf auf.

Weitere Bilder und Hintergründe auf der Homepage: http://www.heinzkohnen.com

Flyer zur Ausstellung und Vernissage