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LWL-Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum für
Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin
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LWL-Universitätsklinikum Bochum informiert zum aktuellen Corona-Ausbruch

Die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin des LWL-Universitätsklinikums Bochum im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ist von einem Corona-Ausbruch betroffen. 23 Patientinnen und Patienten sowie 25 Mitarbeitende der Klinik sind derzeit positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden. Die LWL-Klinik hat in enger Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Bochum mit verschiedenen Maßnahmen reagiert, um die betroffenen Stationsbereiche zu isolieren und damit den übrigen Klinikbetrieb der Psychiatrie sowie auch der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sicher aufrecht zu erhalten. Die Institutsambulanz ist weiterhin geöffnet, Patientinnen und Patienten können ihren Therapien nachgehen, und Notfälle werden nach wie vor behandelt.

Prof. Georg Juckel, Ärztlicher Direktor des LWL-Universitätsklinikums Bochum: „Uns kommt in der aktuellen Lage zugute, dass wir im Rahmen umfangreicher Vorbereitungen auf einen möglichen Krisenfall sehr schnell reagieren und mit Hilfe aller beteiligten Kräfte unsere Maßnahmen umsetzen konnten.“ Eine Station musste geschlossen und andere stationäre Bereiche unter Einhaltung der hohen Hygiene- und Sicherheitsstandards getrennt werden. Darüber hinaus sind Besuche bis auf weiteres nicht möglich, um die Ansteckungsgefahr unter Patienten und Klinikpersonal zu minimieren. „Damit können wir die weitere Versorgung unserer Patienten und Patientinnen gewährleisten“, so der Klinikdirektor.  

Im Einzelnen sehen die Maßnahmen unter anderem engmaschige Testungen, zusätzliche Kontrollen der Hygienemaßnahmen sowie den zusätzlichen Ausbau von Telefon- und Videokontakten innerhalb und außerhalb des Krankenhauses. Stationären Patienten können derzeit leider keine Belastungserprobungen eingeräumt werden. Alle weiteren Maßnahmen werden mit dem Gesundheitsamt abgesprochen und kontinuierlich überprüft. Das LWL-Universitätsklinikum Bochum bittet Patienten wie Angehörige um Verständnis für die derzeitige Situation. 

 

Aktualisierung am 18.01.2021:

An der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin des LWL-Universitätsklinikums Bochum hat es 33 weitere Corona-Fälle auf einer zweiten Station gegeben: insgesamt sind jetzt 42 Patientinnen und Patienten und 43 Beschäftigte in der Klinik positiv getestet worden. Deswegen ist der Behandlungsbereich der Gerontopsychiatrie für ältere Menschen mit psychischen Erkrankungen seit Freitagabend Isolierstation.

Darüber hinaus verstärkt die Klinik nochmal ihre Hygienemaßnahmen (FFP-2-Masken, Schutzkleidung, Tests) und rechnet mit einer Corona-Impfung ihres Personals in der kommenden Woche. Fünf Patienten wurden in andere Krankenhäuser verlegt.

Die Klinik des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) mit insgesamt 180 Behandlungsplätzen bietet weiterhin rund um die Uhr ihre Notfallsprechstunde (vor Ort und telefonisch 0234 5077-0) an, macht im Moment aber keine Notaufnahmen mehr. Dafür springt das Martin-Luther-Krankenhaus in Bochum ein.

Auch der Regelbetrieb der Tageskliniken und der Ambulanz der Klinik ruht, Abgabe von Medikamenten und Rezepten sowie Telefon- und Videosprechstunden werden jedoch weiterhin durchgeführt.

 

Bild:

Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin des LWL-Universitätsklinikums Bochum (Bildquelle: LWL/Ritzenhoff)