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LWL-Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum für
Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin
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Unfallkasse NRW belohnt guten Arbeits- und Gesundheitsschutz

Sicher und gesund: LWL-Universitätsklinikum Bochum wird ausgezeichnet
Unfallkasse NRW belohnt guten Arbeits- und Gesundheitsschutz

Nahm stellvertretend für sein Team die Auszeichnung entgegen für herausragenden Arbeits- und Gesundheitsschutz im LWL-Universitätsklinikum Bochum: Daniel Hartelt, Sachgruppenleiter Allgemeine Verwaltung. (Fotonachweis: Jens Nieth/Unfallkasse NRW)

Weil es sich seit vielen Jahren über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus vorbildlich für die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeitenden einsetzt, wurde das LWL-Universitätsklinikum Bochum für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatische Medizin und Präventivmedizin im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) in der vergangenen Woche (4.11.) von der Unfallkasse NRW ausgezeichnet. In einer Feierstunde in der LWL-Henrichshütte in Hattingen erhielt das LWL-Klinikum für diese überdurchschnittlich gute Leistung neben der Urkunde eine Prämie in Höhe von 7500 Euro.

Das LWL-Universitätsklinikum Bochum hatte sich zuletzt nach 2017 erneut am Prämiensystem der Unfallkasse NRW beteiligt. Mit den Prämien möchte die Unfallkasse NRW einen Anreiz schaffen, den Arbeits- und Gesundheitsschutz in den Betrieben systematisch zu verankern und zu verbessern. Davon profitieren alle – die Beschäftigen ebenso wie das jeweilige Unternehmen. „Dass wir die Begutachtung in den Betrieben unter den erschwerten Bedingungen der Pandemie vornehmen konnten, zeugt vom Engagement der Teilnehmer. Das Prämiensystem hat sich bewährt und bleibt ein wichtiger Bestandteil unserer Präventionsarbeit,“ so Gabriele Pappai, Geschäftsführerin der Unfallkasse NRW.

Grundlage ist ein Bewertungskatalog und die persönliche Prüfung von Experten der Unfallkasse NRW, die nach einem Punktesystem den Arbeits- und Gesundheitsschutz bewerten. Bei allen Betrieben gibt es trotz unterschiedlicher Aufgaben Gemeinsamkeiten. Obwohl die Schwerpunkte bei einer Feuerwehr oder einem Seniorenheim anders gesetzt werden, haben viele Betriebe ähnliche Themen im Blick. Gesundheit, Arbeitsschutz oder die Organisation und Dokumentation von Arbeitsabläufen gehören dazu.

Ein Bestandteil der Prüfung ist auch der Bereich „Gesundheitsförderung“. Je nach Betriebsart gibt es unterschiedliche Maßnahmen, die eingeleitet werden, damit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesund bleiben. So zählt das LWL-Universitätsklinikum Bochum als psychiatrisches Krankenhaus neben Jobcentern, Sozialämtern, Rettungsdiensten zu den Betrieben, die Bereiche mit Aggressionsproblematiken haben und daher Stress- oder Verhaltenstrainings anbieten.

Gesundheitstage und Ernährungsberatungen sind schon seit längerem Bestandteil des Klinikangebotes. Darüber hinaus wurden zur Prämierung auch die Weiterentwicklung der Organisation, das Festlegen der Verantwortlichkeiten, die Sensibilisierung der Mitarbeitenden und die innerbetriebliche Kommunikation begutachtet.

Die Unfallkasse NRW hat zum 13. Mal Prämien für guten Arbeits- und Gesundheitsschutz vergeben. Unter 52 Bewerbungen wurden 40 Kommunal- und Landesbetriebe ausgezeichnet. Sie stammen aus sehr unterschiedlichen Bereichen. Egal ob es sich um eine Sparkasse, Stadtverwaltung oder um eine Klinik handelt, sie alle haben die Beurteilung der Präventionsexperten bestanden.